Die Umstellung von der Winter- auf die Sommerzeit ist für viele Menschen nicht einfach. Trotz bestem Wetter und kraftvoller werdenden Sonnenstrahlen macht sich oft Müdigkeit breit. Was man im allgemeinen als Frühjahrsmüdigkeit bezeichnet, wird von medizinischen Klimatologen als eine vegetative Reaktion auf die Umstellungen in der Natur definiert. Verändern sich äußere Bedingungen wie Temperatur und Licht, stellen sich auch der menschliche Hormonhaushalt und Stoffwechsel um. In der kalten und dunklen Jahreszeit schützt sich der Körper durch die Verlangsamung des Stoffwechsels. Die Kerntemperatur im Körper sinkt und das Schlafhormon Melatonin wird vermehrt produziert. Der Mensch benötigt mehr Schlaf.